4. Austausch: Iteratives Arbeiten und Entwickeln

Durch kurzzyklische Iteration schneller an Erkenntnisse und Erfahrungen zu gelangen – ein Prinzip, das sich nicht erst durch agile Managementpraktiken und Design Thinking bewährt hat. Im Grunde hat auch der Deming-Zyklus mit Plan, Do, Check, Act den Mehrwert einer kontinuierlichen Verbesserung, den Lerneffekt verstanden. Heutzutage soll vermehrt Mut gemacht werden, schneller in die Testphase zu starten und dadurch auch zügiger an eine Kunden-/Qualitätsrückschleife zu kommen. Das steigert nicht nur die Kundenorientierung, sondern auch die Kultur des Fehler Wertschätzens und Lernens.

Für uns der essentielle Teil iterativen Arbeitens und Entwickelns ist die Achtsamkeit in Form einer Reflexion. Endlich wird die Reflexion teilweise als Retrospektive, als Review in agilen Settings, aber auch in anderen Formen wieder als fester Bestandteil einer Arbeitsschleife kurzzyklisch integriert.

Horch doch mal achtsam rein auf iTunes und Podigee, wenn Nadja und Michael wieder aus ihrer Praxis berichten.
Viel Spaß!

Nadja und Michael

3. Austausch: Mehr Vertrauen und weniger Kontrolle

Vertrauen ist ein Wert unseres täglichen Zusammenseins seit jeher. Er spielte und spielt vor allen Dingen im privaten Umfeld, innerhalb der Familie und bei Freunden und Verwandten eine enorme Rolle und sorgt für Stabilität und Sicherheit.

Gesellschaftlich und auch in Organisationen haben wir uns über einige Jahrzehnte hinweg immer mehr dem Verlangen nach Überwachung, Steuerung und Kontrolle hingegeben. Bei steigender Komplexität und Dynamik ist das auch ein bewährtes und hilfreiches Mittel, um Chaos zu vermeiden. Nicht selten bekommen wir in Projekten zu hören „das können wir so nicht machen, das können die Mitarbeiter nicht!“. Ohne jemals vorher wieder den Raum dafür geöffnet zu haben, es zu probieren und dem System und jedem einzelnen Mitarbeiter zu trauen. Ja zurecht wird uns immer wieder erklärt, dass das manche Mitarbeiter aber auch gar nicht möchten, die möchten eine klare Anweisung und Kontrolle, sonst fühlen sie sich überfordert. Das mag schon sein, daran haben wir ja auch enorm lange gearbeitet, dass es so gekommen ist und sicherlich braucht es immer einen überschaubaren Rahmen, um ein System nicht zu überlasten. Aber eben auch einen Raum des Vertrauens, damit Neues entstehen kann. Und bitte darauf achten, Vertrauen hat einen Hinkefuß, es baut sich nur sehr langsam auf, im Gegensatz zu Misstrauen und lässt sich bereits bei einmaligem Vergehen zerstören, Misstrauen dagegen nicht 😉

Also trau Dich den Podcast auf iTunes und Podigee zu hören und weitere Anregungen mit uns zu teilen, wir freuen uns!
Nadja und Michael